Jüdisches Seniorenheim Hannover
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Zedaka
Zedaka bedeutet für uns Leitgedanke, Auftrag und Verbindung mit den Generationen vor und nach uns. Konkret heißt das, wir unterstützen unsere Bewohner durch Pflege und Betreuung darin, ihr Leben so selbstbestimmt und unabhängig wie möglich zu gestalten.
Das moderne Judentum versteht Zedaka als Mildtätigkeit, ursprünglich bezeichnete sie jedoch Gerechtigkeit. Unsere Weisen erläutern, dass die ganze Erde dem Ewigen gehört und jeder Mensch das gleiche Recht auf Teilhabe an der Schöpfung hat. Der Reichere soll daher durch Gaben für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen.
Zedaka gilt als Mitzva (Gebot) von außerordentlichem Stellenwert. Jeder Jude ist dazu verpflichtet, ausgenommen ist nur, wer sich nicht selbst ernähren kann. Auch die Größe und die Art der Mildtätigkeit wurden von unseren Rabbinern festgelegt. Der Gebende ist außerdem angehalten, freundlich und diskret zu handeln. Keinesfalls darf der Empfänger beschämt werden.
Der mittelalterliche Gelehrte Maimonides lehrt uns: Die höchste Form von Zedaka besteht darin, den Hilfebedürftigen durch Darlehen, Beschaffen einer Arbeit oder Eingehen einer Partnerschaft mit ihm unabhängig von Hilfe zu machen. Diesen Auftrag üben wir täglich mit Freude aus. So werden wir zum Partner der uns anvertrauten Menschen bei der Sicherung ihrer Würde und Lebensfreude.
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